Viel
Spaß beim Bowling
Siegi,
Uli, Ralf, 19.12.2010
Am
16. Dezember wurde mit viel Spaß und weihnachtlicher
Vorfreude auch in diesem Jahr der Berolina-Bowling-Cup ausgespielt.
Es belegten bei den Frauen Ulrike Heiden (236
Punkte), Anika Zell (216 Pkt.) und Carolin Jähn (192
Pkt.), bei den Männern Alexander Buchholz (275 Pkt.), Steven
Koch (303 Pkt.) und Philipp Jakubahs (275 Pkt.) jeweils die
Plätze eins bis drei.
Ratten Königin bzw. Rattenkönig
wurden Waltraud Hotescheck und Ben Schmidt.

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Dresden
– wir sind Wiederholungstäter
Anke
Linz, 11.12.2010
In
diesem Jahr fand der WTC Pokal in Dresden nicht wie gewohnt am 1.
Adventswochenende sondern erst am 2. Adventswochenende satt. Grund
dafür waren die Deutschen Masters-Kurzbahnmeisterschaften, die
am Wochenende davor in Bremen waren. Die Dresdner wollten nicht, dass
sich die beiden Wettkämpfe überschneiden damit viele
aktive Masters auch 2010 den Weg nach Dresden zum 13. WTC Pokal finden.
Die Mastersmannschaft des SV Berolina war diesmal
mit 19 Sportlerinnen und Sportlern eine starke Truppe. Leider mussten 3
Sportler kurz vorher wegen Krankheit absagen. Dies gefiel Steven,
unserem Trainer, nicht, denn viele Staffeln, die bereits gemeldet
wurden, konnten nicht mehr geschwommen werden. Nichtsdestotrotz
erzielte die gesamte Mannschaft ein sehr gutes Gesamtergebnis mit dem
6. Platz in der großen Pokalwertung. Dies war eine Steigerung
um einen Platz gegenüber dem letzten Jahr.
Aber jetzt alles im Einzelnen und Schritt
für Schritt:
Am Freitag, den 03.12.2010, starteten wir unsere
Reise nach Dresden. Zunächst wussten wir jedoch nicht, ob wir
überhaupt in Dresden ankommen werden, denn starke
Schneefälle verursachten bereits tagsüber viele
Unfälle auf der Autobahn Richtung Dresden, so dass diese
zeitweise gesperrt war. Aber irgendwie hatten wir Glück und
wir kamen gut durch.
Im Hostel erwartete uns dann die nächste
Aufregung: Eine Gastbewohnerin hatte in ihrem Zimmer immer wieder laut
geschrieen, so dass unsere Nachtruhe leider kurzfristig
gestört wurde. Schließlich wurde die Polizei gerufen
und die Frau musste mit aufs Präsidium kommen. Was daraus
wurde, können wir nicht leider nicht sagen, aber am Ende haben
wir es mit Humor genommen und können eine lustige
Geschichte erzählen.
Der Wettkampf begann erst am Samstagnachmittag. So
nutzten wir die Zeit für eine kleine Tour über den
Striezelmarkt sowie durch das anliegende Shoppingcenter. Und da geschah
das 3. Malheur dieses Wochenendes. Eines unserer Autos hatte aufgrund
der Eiseskälte einen Getriebeschaden. Damit konnten wir nicht
mehr fahren. Das hieß: ”Ab in die Werkstatt und in
den übrigen Autos zusammen gerückt, damit alle
unterkommen.” Dresden war in diesem Jahr verhext.
Am Samstagnachmittag ging es nun aber endlich los.
Alle unsere Sportler hatten in drei Wettkampfabschnitten ein straffes
Programm zu schwimmen. und obwohl nicht immer die Bestzeiten geknackt
wurden und nicht jeder mit seinem Lauf zufrieden war, konnten wir am
Ende doch jubeln. Bei vielen Entscheidungen stand ein/e
Berolina-Sportler/in auf dem Treppchen.
Glücklich aber ziemlich geschafft traten
wir am Sonntagnachmittag die Heimreise nach Berlin an. Da durfte
natürlich der obligatorische Zwischenstopp bei McDonalds nicht
fehlen. Auch im nächsten Jahr heißt es wieder:
”Dresden wir kommen!”
Die
Norddeutschen Meisterschaften bzw. Norddeutschen
Jahrgangsmeisterschaften mit Jugendmehrkampf
In diesem Jahr fanden die Meisterschaften in
Hannover im Stadionbad statt. Wieder einmal mussten wir Berliner
feststellen, dass es platzmäßig nichts Besseres als
"unsere" SSE gibt. Den wie immer standen bzw. saßen wir dicht
gedrängt um das Becken. Für die Sportler gab
eigentlich nicht so wirklich Platz, um sich mal ausgiebig auszuruhen.
Sodass die Sportler wieder einmal viel Kraft damit vergeudeten, sich
die Beine in den Bauch zu stehen.
Aber mal von Anfang an: Am Freitag war um 9.00 Uhr
Abfahrt am Sportforum. Unsere Fahrer Nico Nowakowski, Uli Willruth und
Robin Köppchen brachten uns direkt zur Schwimmhalle. Denn
pünktlich um 13.00 begann das Einschwimmen und das wollten wir
uns ja nicht entgehen lassen. Schließlich waren wir vorher
noch nie in dieser Halle zu einem Wettkampf gewesen.
Der Wettkampf begann dann auch mit unseren
Sportlern, die für den Jugendmehrkampf gemeldet waren: Sarah
und Lucas. Beide mussten über die diversen Strecken an diesem
Wochenende antreten. Gewertet wurde dann aber nur nach der erreichten
Gesamtpunktzahl. Danach folgten an diesem Tag noch Tim (200
Schmetterling) und Dominique über 50 Brust. Tim ist trotz
kaputten Fußes an diesem Wochenende gestartet. Was sich auch
in seinen Zeiten bemerkbar gemacht hat. Er hatte die Hoffnung, dass es
doch besser klappen könnten. Aber die Bänderdehnung
im Fußgelenk (Ballack lässt
grüßen) war doch zu stark und d zu schmerzhaft und
Dominique? Der lässt sich bei seinem einzigen Start an diesem
Wochenende auch noch disqualifizieren. Somit war der Start in dieses
Wettkampfwochenende alles andere als gelungen.
Nach Abschluss des Wettkampftages gingen wir in
unser Quartier. Ihr lest richtig: gingen. Denn die Jugendherberge in
der wir untergebracht waren, ist nur ein paar Minuten von der
Schwimmhalle entfernt und richtig cool. Wir hatten 2-Bett-Zimmer (bis
auf die Mädels, die drei hatten ein 3-Bett-Zimmer) und sogar
Dusche und Klo auf dem Zimmer. Echt klasse – wie in 'nem
Hotel. Das Essen war auch OK.
Am nächsten Tag ging es dann schon
früh weiter: Einschwimmen war um 7.30 Uhr! Daher war es Gold
wert, dass wir zu Fuß nur ein paar Minuten bis zum Schwimmbad
hatten. Denn so konnten wir bis 6.30 Uhr schlafen, schön
frühstücken und dann immer noch pünktlich in
der Halle sein. Jetzt waren dann auch die anderen mal dran mit
schwimmen. Hier sind vor allem Isabel und Anand erwähnt, denn
die beiden haben die einzigen Medaillen für unseren Verein
geholt. Isabel hat die Bronzemedaille über 50 Schmetterling
und einen vierten Platz über 100 Schmetterling erreicht.
Während Anand mit zwei Goldmedaillen über die
gleichen Strecken jeweils Norddeutscher Jahrgangsmeister wurde.
Außerdem konnte er noch über 100 Frei einen vierten
Platz erreichen.
Am Samstag erzählte dann der Sprecher,
dass die Spandauer am Abend vorher scheinbar etwas falsche gegessen
hatten. Die Spagetti Bolognese waren wohl nicht ganz OK –
scheinbar eine Lebensmittelvergiftung. Ein großer Teil der
Spandauer Mannschaft ist mit Durchfall und Erbrechen ausgefallen und
das für den gesamten restlichen Wettkampf. Echt
ärgerlich und für die Spandauer echt zum falschen
Zeitpunkt.
Aber zurück zum eigentlichen Wettkampf.
Mal abgesehen von den oben genannten Ergebnissen war der Wettkampf auch
im weiteren Verlauf für uns Berolinas nicht wirklich
überragend. Es konnten zwar ein paar neue persönliche
Bestzeiten geschwommen werden, aber vielleicht war das Wasser einfach
nicht so schnell wie in Berlin. Denn wie wir festgestellt haben, sind
auch andere Schwimmer nicht wirklich schnell geschwommen.
Einer der Höhepunkte des Wochenendes
waren die Finals. Hier vor allem die 100 Freistil, wo die beiden
Deibler-Brüder gegeneinander schwammen und dabei die anderen
Sportler mit 2 sec. Abstand hinter sich ließen. Da
können wir uns auf wirklich spannende Deutsche Meisterschaften
Ende Juni / Anfang Juli freuen.
Nach einer ruhigen Nacht in der Jugendherberge
ging es dann an den letzten Tag der Norddeutschen. Hier ging es
für unsere Mehrkämpfer Sarah und Lucas darum,
unbedingt noch die fehlenden Punkte zu erzielen. Das Einschwimmen
begann diesmal sogar schon um 7.00 Uhr – kann man denn nie
ausschlafen bei einem Wettkampf? Aber auch die anderen (Isabel, Annika,
Charlie, Tim und Anand) wollten noch einmal zeigen, was sie
können. Bei Tim war es dann aber leider so, dass er seine
Strecken nur noch mit so wenig Beinbewegungen wie möglich
versuchte zu überstehen. Denn nach dem Vortag war der
Fuß doch arg geschwollen und noch mehr Probleme wollte er
auch nicht bekommen. Man gut, dass er die Pflichtzeiten schon
mal in einem Wettkampf geschwommen war, so mussten wir wenigstens
für ihn kein ENM bezahlen. Es gab dann aber doch leider noch
ein paar Sportler, die ihre Pflichtzeiten nicht geschafft haben
– aber OK – nächstes Mal entweder besser
oder nicht mitfahren. Auf jeden Fall war es für alle wieder
ein Erlebnis, bei diesem Wettkampf dabei sein zu dürfen.
Fünf
Masters in Goslar
Juni 2010
Und schon ist sie wieder vorbei – die
Wettkampfsaison 2009/10. Für unsere Masters-Gruppe schloss die
Saison am 19./20. Juni 2010 mit dem Höhepunkt der
Norddeutschen Mastersmeisterschaften in Goslar am Harz ab. Auch in
diesem Jahr wurden die Wettkämpfe im Freibad ausgetragen.
Diesmal war auch eine kleine Berolina Masters-Mannschaft von vier
Sportlern und einem Betreuer (Arno Ulbricht) mit am Start.
Wir trotzten den widriger Bedingungen
(Lufttemperaturen von maximal 14 Grad Celsius, Wind und gelegentliche
Schauer) und stürzten uns in die kalten Fluten des Freibades.
Bis zur letzten Sekunde vor dem Start behielten wir unsere langen,
warmen Sachen an, um nicht unnötig zu frieren. Als wir dann
nur noch im Badeanzug bzw. -hose auf dem Startblock standen, fing der
Körper an zu zittern. Das war eine wacklige Angelegenheit, was
nicht unbedingt von Vorteil ist. Aber sobald man ins Wasser gesprungen
war, geriet die Kälte in Vergessenheit. In diesem Moment galt
es nur, schnell zu schwimmen.
Wir sind mit dem Ziel nach Goslar gefahren, uns
gegen die besten Masters von Norddeutschland durchzusetzen und
Bestzeiten aufzustellen. Genau das taten wir. Unter uns Berolinas
wurden einige Norddeutsche Meister der Masters gekürt.
Steven Koch konnte sogar vier Mal für
sich den Meistertitel verbuchen. Bei allen vier Starts hatte er bereits
nach den ersten Metern die Nase vorn. Ulrike Heiden war
überglücklich über ihren Mastertitel
über 50m Rücken sowie über ihren sehr guten
zweiten Platz über 100m Rücken. Ebenso Carolin
Jähn freute sich über zwei Medaillen: Gold
über 100m Brust und Bronze über 50m Brust.
Schließlich errang Anke Linz einen sehr guten zweiten Platz
(50m Schmetterling: sogar mit neuer Bestzeit) und zwei dritte
Plätze (50m und 100m Freistiel).
Alles im Allen war es ein erfolgreiches
Wochenende. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und dann mit
einer größeren Mannschaft.
Autorin: Anke
Linz
SV Berolina beim
Wintertraining
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SV
Berolina, Wintertraining
29.01. – 06.02.2010
St. Johann im Ahrntal, Italien, Süd-Tirol
Fotos
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Und auch dieses Jahr fuhren wir in unser Wintertrainingslager. Dieses
Mal verschlug es uns nach Südtirol – St. Johann.
Während der 14stündigen Busfahrt fragte sich jeder,
was wohl auf uns zukommen wird. Wir werden die Zimmer sein? Wie wird
uns das Essen schmecken? Wie sind die Pisten dort? Als wir gegen 15.00
Uhr ankamen, waren wir erleichtert. Die kleinen sauberen Zimmer sorgten
für eine gemütliche Atmosphäre. Die
Bewirtschaftung unser Pension "Sonnenhof" war freundlich und es stellte
sich heraus, dass sie auch wunderbare Köche waren. Auf der
leckeren Speisekarte standen z. B. Nudeln mit Käsesauce,
Kassler mit hausgemachten Kartoffelpüree, Pommes mit
Brathähnchen, Rinderschmorbraten, Schweinesteak mit
Folienkartoffeln, Currygeschnetzeltes mit Reis, Seehechtfilet, diverse
Suppen und Salate und jeden Abend Kompott.
Wie jedes Jahr
kümmerte sich Arne um unsere kleinen Skitalente. Den Kindern
machte es, im Klausiland, sichtlich Spaß mit Arne das
Skifahren zu erlernen und zu festigen.
Die Pisten auf
dem Klausberg überraschten uns positiv mit ca. 8 km
Länge. Für alle war etwas dabei, für unsere
Profis, aber auch für unsere Anfänger.
Wenige von uns
widmeten sich auch dem Langlauf oder machten eine Baudenwanderung um
die Menschen und die flüssigen Kulturen zu erkunden.
Mit dem Skibus
erreichten alle zusammen die Pisten oder das Langlaufgebiet. Nach einer
angenehmen Gondelfahrt konnte man sich auf den Bergen sonnen oder sich
in einer der vielen Bauden stärken. Für ein
Gruppenfoto fuhren fast alle mit der Gondel auf 2510 m in die
Höhe und begutachteten die Schneeskulpturen und die
atemberaubende Aussicht.
Natürlich
verlief nicht alles wie geplant, somit verbrachten einige von uns eine
2stündige erfolgreiche Suche nach einem verschollenen
Snowboard.
Nach den
anstrengenden Skivormittagen gingen einige Kinder rodeln oder fielen
erschöpft ins Bett. Abends verbrachten wir gemütliche
Film- und Spieleabende. Die Großen verschlug es aber lieber
zu den angesagten Après Ski Partys.
Und zum
krönenden Abschluss wollen wir erwähnen, dass 2
unserer großen Ski-/ Snowboard-Talente eine Strecke von 8,4
km in einer Zeit von 17 min mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von
29,64 km/h zurück gelegt haben – lahme Enten-.
Nach
spaßigen 6 Tagen waren sich alle einig, dass unsere Reise
nächstes Jahr wieder nach St. Johann gehen wird.
Anika
Zell
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